PÄDAGOGIK


ATMOSPHÄRE
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Die Kinder sollen sich bei uns sicher und geborgen fühlen, sie sollen sich individuell entfalten können und sowohl physisch, emotional als auch intellektuell ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen wahrnehmen und ausleben können.
Unsere Betreuerinnen gehen sehr auf die Bedürfnisse der Kinder ein, sei es emotional oder in Hinblick auf den Kindern gerade wichtige Themen. Auch ihrer Kreativität können unsere Kinder freien Lauf lassen, was oft zu erstaunlich innovativen Ergebnissen führt.


Wir sind eine Montessori-orientierte Kindergruppe. Die kleinen Gruppengröße und unsere engagierten Betreuerinnen ermöglichen eine individuelle und liebevolle Betreuung der Kinder.
In unserer Kindergruppe wird viel Wert auf eine harmonische Atmosphäre, auf Akzeptanz, Toleranz sowie einem respektvollem Umgang miteinander (als auch gegenüber den Kindergruppen-materialen) gelegt.

Kinder sollen einen der kindlichen Entwicklung angepassten Freiraum haben, damit sie gut soziale Kompetenzen entwickeln können - in Rücksichtnahme auf die gemeinsam mit den Kindern formulierten und erarbeiteten Hausregeln. Die Kinder lernen dadurch ihre eigenen Bedürfnisse auszudrücken und eine respektvolle Haltung sowie Verständnis gegenüber anderen zu entwickeln.


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SCHWERPUNKTE
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Schwerpunkt der Arbeit unserer Betreuerinnen ist es auch (neben viel Zuwendung und Aufmerksamkeit zu geben) den Kindern eine Umgebung vorzubereiten, in der sie selbsttätig sein können und ohne andauernde externe Beeinflussung, Anregung oder Motivation durch Erwachsene, Aktivitäten setzen können die ihren Bedürfnissen entsprechen.
Jedes Kind hat ganz individuelle Wachstumsbedürfnisse, die zeitlich sehr unterschiedlich voneinander auftreten können. Kinder wissen selbst am besten, was sie wann brauchen und welche Tätigkeit ihren Wachstumsbedürfnissen entspricht.
Die autonomen Tätigkeiten der Kinder ermöglichen es ihnen, Verständnisstrukturen aufzubauen, d.h., dass Handlungen vom Kind, auch wenn sie noch so oft und für den Erwachsenen unbedeutend erfolgen, von diesem nicht unterbrochen werden dürfen. Das bedeutet auch, dass Erwachsene einem Kind nur zu Hilfe kommen sollen, wenn sie darum gebeten werden, denn nur im Tun werden die Dinge, ihr Wesen und ihre innere Struktur erfahren. Dieser Respekt gegenüber der kindlichen Eigenständigkeit ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Selbständigkeit, Sicherheit, harmonischem Wachstum und gelungener Sozialisation.

 

Wir haben neben herkömmlichem Spielzeug und Bastelmaterialien auch eine Reihe von Montessori-Materialien. Besonders gefördert werden dadurch:
Sinneswahrnehmung
Sprache
Koordination und Bewegung
Darstellungsvermögen
Entwicklung des Denkens
Begreifen von Objekten
Entwicklung von sozialen Fähigkeiten

Das dargebotene Montessori-Material ist auf die inneren Bedürfnisse des Kindes im Verlauf seiner Entwicklung abgestimmt. Es bietet Anreize, weckt Interesse und Neugier und spornt zu Aktivität und Konzentration an. Einerseits fördert die Arbeit mit dem Montessorimaterial die innere Ausgewogenheit, andererseits fördert es die Erkundung der objektiven Welt und ermöglicht somit die Entwicklung neuer Perspektiven und Fragestellungen.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Material und die freie Wahl von Aktivitäten lernen die Kinder auch mit Alternativen umzugehen, sie entwickeln Entscheidungsfähigkeit und Eigenständigkeit.

In der Vorschulgruppe werden die Kinder besonders angeregt, den richtigen Sprachgebrauch zu praktizieren. Sie gelangen von der jeweiligen individuellen Sprache zur Standardsprache und begreifen dadurch Sprache als Kommunikationsmittel. Der achtsame Umgang mit Sprache stellt eine wichtige Basis dafür da, Schwierigkeiten (z.B. im Sprachgebrauch) zu erkennen und diesen durch gezielte Übungen vorzubeugen (Prävention).

Den Kindern werden natürlich auch altersadäquate Bewegungsmöglichkeiten (grob- und feinmotorisch) angeboten, wie auch Erfahrungen in allen Wahrnehmungsbereichen um sie in ihrer Gesamtpersönlichkeit anzuregen.

 


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TAGESABLAUF:

Ein geregelter Tagesablauf schafft das Gleichgewicht zwischen freien Phasen und Gruppenaktivitäten und die Gelegenheit zur selbstgesteuerten Formung von Zeitstrukturen.
Der Tag beginnt um 8:00, gefolgt von einer ca. zweistündigen freien Phase des Ankommens, sich Einfindens und Endeckens seiner eigenen Bedürfnisse (die Kinder spielen, zeichnen, hören Musik, spielen im Tobezimmer etc.).
Zwischen 9.30 und 10.00 findet dann eine Jause statt.
Ungefähr 2-3mal pro Woche werden anschließend von den BetreuerInnen besondere Aktivitäten angeboten (z.B.: Spiele, handwerkliche Tätigkeiten, musikalische Aktivitäten, Hengstenberg-Turnen). Die Beteiligung seitens der Kinder ist freiwillig, wobei sie bei Nichtteilnahme die Arbeit der Gruppe nicht stören dürfen. Im Sommer gehen die Kinder aber auch schon mal vormittags hinaus.
Um ca. 12:00 Uhr gibt es das Mittagessen. Anschließend daran ist eine ruhige Phase vorgesehen.
Der Nachmittag wird bei Schönwetter auch für Aktivitäten im Freien genützt. Beendet wird der Tag mit einem abschließenden Rundgang, wo die BetreuerInnen mit den Kindern dafür sorgen, dass die Umgebung für den nächsten Tag entsprechend vorbereitet, d.h. das alles aufgeräumt ist.